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Hier finden Sie eine Sammlung ausgewählter Meldungen aus dem Verbandsleben.
Allen Menschen einen barrierefreien Zugang zu den Dienstleistungen der Sparkassen zu gewährleisten, ist Anliegen einer gemeinsamen Zielvereinbarung, die der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz mit den Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen im Land verlängert hat.
Im Beisein der Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Jacqueline Kraege, unterzeichneten Verbandspräsidentin Beate Läsch-Weber sowie Vertreter der Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen am 19. Juli 2012 die Verlängerung der Zielvereinbarung „Barrierefreie Dienstleistungen“.
Was vor 5 Jahren mit 10 Sparkassen begann, hat sich zu einer landesweiten Initiative aller 26 Sparkassen entwickelt, sagte Läsch-Weber bei der Unterzeichnung. „Die Zielvereinbarung ‚Barrierefreie Dienstleistungen’ macht in besonderer Weise deutlich, was mit dem öffentlichen Auftrag der Sparkassen und ihrer Gemeinwohlorientierung gemeint ist. Nämlich die Versorgung aller Menschen mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen sicher zu stellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zu leisten“, so Läsch-Weber. „Es freut mich, dass wir die Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen bei ihren Bemühungen, Barrieren abzubauen, tatkräftig unterstützen können“, betonte Läsch-Weber.
„25 der bundesweit 32 Zielvereinbarungen zur Barrierefreiheit wurden in Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Das ist ein großartiger Erfolg der Verbände behinderter Menschen und deren Vereinbarungspartner aus Dienstleistung, Handel, Tourismus und Gesundheitswesen“, betont Sozialstaatssekretärin Jacqueline Kraege. „Die Zielvereinbarung mit dem Sparkassenverband ist ein Leuchtturmprojekt, das bundesweit Anerkennung findet. Ich freue mich sehr, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortgeschrieben wird und jetzt auch alle Sparkassen in Rheinland-Pfalz beteiligt sind,“ so Kraege weiter.
Insgesamt elf Ziele zur Barrierefreiheit haben die rheinland-pfälzischen Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen und der Sparkassenverband unter der Moderation des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, in der Zielvereinbarung aufgelistet. Sie reichen vom „Zwei-Sinne-Prinzip“ bis zu barrierefreien Geldausgabeautomaten.
Auszug: Pressemitteilung Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
Am 09.09.2011 stellten Innenminister, Roger Lewentz und der Landesbehindertenbeauftragte, Ottmar Miles-Paul, die neuen Dienstausweise der rheinland-pfälzischen Polizei vor.
"Die neuen Polizeidienstausweise sind nach bundeseinheitlichen Kriterien gestaltet und bleiben im bürgerfreundlichen und praktischen Scheckkartenformat. Neben der Umstellung auf die aktuelle Uniformfarbe Blau war es das Ziel, die Fälschungssicherheit durch Hinzufügen von weiteren Echtheitsmerkmalen zu erhöhen. Die Ausweise verfügen zudem neuerdings über den in Brailleschrift geprägten Schriftzug „POLIZEI“. Blinden oder sehbehinderten Menschen soll so die Möglichkeit zum Ertasten des versehenen Polizeidienstausweises eröffnet werden“, sagte Lewentz.
„Ich freue mich, dass das Land Rheinland-Pfalz die Anregung der Blinden- und Sehbehindertenverbände aufgegriffen hat und die neuen Polizeidienstausweise mit Brailleschrift kennzeichnet. Nun können auch blinde und sehbehinderte Menschen erkennen, ob es sich wirklich um Polizeibeamtinnen oder -beamte handelt. Diese Maßnahme ist ein weiterer Beitrag zur Umsetzung einer Zielvereinbarung zum Thema „Behinderte Menschen und Polizei“, mit der wir in Rheinland-Pfalz mehr Handlungssicherheit für behinderte Menschen und Polizeibeamtinnen und -beamte schaffen“, erklärte der Landesbehindertenbeauftragte.
Seit August 2011 werden die rheinland-pfälzischen Polizeibeamtinnen und -beamten mit den neuen Dienstausweisen ausgestattet. Bis alle Polizeikräfte in den nächsten zwei Jahren mit den neuen Dienstausweisen ausgestattet sind, behalten die Ausweise alter Art noch ihre Gültigkeit.
Bei der Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag, am 27.03.2011, können blinde und sehbehinderte Wahlberechtigte ihre Stimme mittels Wahlschablone barrierefrei abgeben.
Interessierte können ihre Wahlschablone beim Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz anfordern.
Damit ein rechtzeitiger Versand gewährleistet ist, sollte der Wunsch nach einer Wahlschablone bis spätestens 20.03.2011 (Briefwähler entsprechend früher) bei unserer Beratungsstelle in Mainz eingegangen sein.
Landesblinden- und Sehbehindertenverband
Rheinland-Pfalz e. V.
Hausadresse: Kaiserstraße 42, 55116 Mainz
Postanschrift: Postfach 30 45, 55020 Mainz
Telefon: (06131) 6939736
Telefax: (06131) 6939745
E-Mail: info@lbsv-rlp.de
Internet: www.lbsv-rlp.de
Einer der Tagesordnungspunkte beim Verbandstag des Landesblinden- und Sehbehindertenverbandes Rheinland-Pfalz, am 25.09.2010, in Mainz, war die Neuwahl des Verbandsvorstandes.
Während des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wurde der rheinland-pfälzische Ministerpräsident am 17.06.2010 mit der DBSV-Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Mit dieser Ehrung danken blinde und sehbehinderte Menschen Kurt Beck für sein langjähriges Engagement für mehr Barrierefreiheit in der Medienlandschaft.
An diesem Tag werden von 10 bis 17 Uhr der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e.V. und der Blinden- und Sehbehindertenverein Rheinhessen e.V. mit einem Infostand in Mainz auf dem Gutenbergplatz (Theaterseite Richtung Quellekaufhaus) vertreten sein.
Motto der diesjährigen Veranstaltung ist „Die unsichtbaren Blinden“ und „Wenn die Augen schwächer werden helfen Betroffene mit Rat und Tat“.
Viele Menschen, die im Alter 60+ erblinden, ziehen sich völlig zurück. Sie nutzen weder die ihnen zustehenden Sozialleistungen und Rehabilitationsmöglichkeiten, noch die vielfältigen Angebote der Selbsthilfe.
Ziel der Veranstaltung ist es, Bevölkerung, Politik sowie Betroffene und Angehörige zu sensibilisieren, dass durch Mobilitätstraining (mit dem „Blindenstock“), das Erlernen der Punktschrift oder von "lebenspraktischen Fähigkeiten" die Betroffenen selbst wieder ein gewisses Maß an Selbstständigkeit erlangen und damit eine verbesserte Lebensqualität erreichen.
Voraussetzung dafür ist, dass die Beratungsstellen der Kommunen sowie die sozialen Beratungs- und Koordinierungsstellen auf die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe und deren Hilfsangebote hinweisen!
An unserem Infostand wird ein Mobilitätstrainer einen Parcours errichten, so dass Besucher und Pressevertreter mit einer Simulationsbrille eigene Erfahrungen und Eindrücke mit dem "Weißen Stock" sammeln können.
Ab 14 Uhr zeigen fünf Blindenführhundhalter mit ihren Führhunden, zu welchen Leistungen diese Tiere in der Lage sind, um die Betroffenen sicher an das gewünschte Ziel zu bringen.
Zur Beratung im Bereich Sehhilfen wird ein Optiker und im Bereich Augenerkrankungen ein Augenarzt an der Veranstaltung teilnehmen.
Für weitere Informationen stehen den Besuchern auch ehrenamtliche Mitarbeiter der Blindenselbsthilfe zur Verfügung.
Anlässlich dieses Jubiläums sendet das SWR3 Fernsehen am Montag, 05.01.2009, in der Landesschau Rheinland-Pfalz (zwischen 18:45 und 19:45 Uhr) einen Kurzfilm über die Bedeutung der Blindenschrift im Alltag.
Rund 28.000 Menschen verlieren in Deutschland jährlich ihr Augenlicht und damit die Fähigkeit zu schreiben und zu lesen. Doch sechs tastbare Punkte können weiterhelfen.
Der Franzose, Louis Braille (1809-1852), in Folge eines Unfalls selbst erblindet, entwickelte 1825 die inzwischen weltweit verbreitete Blindenschrift (auch Punktschrift oder Brailleschrift genannt). Diese basiert auf einem Sechs-Punkt-Code; ähnlich der Sechs auf einem Würfel. Mit den sechs erhabenen Punkten sind durch unterschiedliche Kombinationen 63 verschiedene Zeichen darstellbar.
In den Anfängen musste jeder Punkt einzeln mit einem Griffel in das Schreibpapier gestochen werden; und das auch noch spiegelverkehrt! Inzwischen gibt es jedoch Punktschriftschreibmaschinen, mit denen ein schnelleres Schreiben möglich ist. Ebenso sind Druckmaschinen zur Herstellung von Büchern in Blindenschrift verfügbar.
Auch im Multimedia-Zeitalter ist die Punktschrift für blinde Menschen das wichtigste Medium für Information und Bildung, für berufliche Qualifikation und für eine selbständige Lebensführung. Es wurde jedoch notwendig, die Zahl der darstellbaren Zeichen zu erhöhen. Die sogenannte Computerbrailleschrift wurde auf acht Punkte erweitert. Mit speziellen Ausgabegeräten (Braillezeilen) kann der Bildschirminhalt in Blindenschrift dargestellt werden.
Am 15.10.2008, von 10-18 Uhr, ist der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e.V. gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Rheinhessen e.V. mit einem Infostand in Mainz auf dem Gutenbergplatz (Theaterseite Richtung Quellekaufhaus) vertreten.
U. a. wird in dieser Zeit ein Mobilitätstrainer einen Parcours errichten, so dass Besucher und Medienvertreter mit einer Simulationsbrille ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit dem Weißen Stock (Blinden-Langstock) sammeln können.
Zur Beratung im Bereich Sehhilfen werden ein Optiker und für die Beratung im Bereich Augenerkrankungen ggf. ein Augenarzt an der Veranstaltung teilnehmen.
Für spezifische Informationen und Gespräche stehen den Besuchern ehrenamtliche Mitarbeiter der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe zur Verfügung.
Ab 11 Uhr findet eine Begehung der Fußgängerzone Mainz mit Vertretern des Bauamtes der Stadt Mainz, der Ortsbeiräte der Altstadt Mainz sowie der Selbsthilfe statt.
Ziel ist, Öffentlichkeit und Politik für bestehende Barrieren zu sensibilisieren.
Es soll auch aufgezeigt werden, dass das Mobilitätstraining mit dem „Blindenstock“ den Betroffenen wieder zu einem gewissen Maß an Selbständigkeit und damit zu einer gesteigerten Lebensqualität verhilft. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Städte und Kommunen den öffentlichen Verkehrsraum so gestalten, dass sich blinde und sehbehinderte Menschen gefahrlos und sicher orientieren und bewegen können; tastbare Bordsteinkanten oder sichere Baustellenabsperrungen sind hier nur einige Mindestanforderungen.
Die siebte bundesweite Woche des Sehens unter dem bekannten Motto
findet vom 9.-15. Oktober 2008 statt.
Die Partner der Aufklärungskampagne haben in diesem Jahr den Schwerpunkt
gewählt.
Vielen Kindern in Deutschland könnte eine Sehbehinderung oder gar Erblindung erspart bleiben, wenn bei ihnen frühzeitig eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung durchgeführt würde. Sehen ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dem die Augen und das Gehirn ständig große Leistungen vollbringen. Bis dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, bedarf es eines jahrelangen Lernprozesses. Entwicklungsstörungen und Erkrankungen, die in dieser sensiblen Phase den Lernprozess beeinträchtigen, gefährden das Sehvermögen des Kindes grundlegend. Die Krankheiten, die dem Sehen lernen im Wege stehen können, sind vielfältig und bedürfen der Diagnose und Behandlung durch einen Augenarzt.
Mit diesen und vielen anderen Fragen sehen sich Eltern und Angehörige von Kindern mit Sehstörungen konfrontiert.
Dies sind die größten Schwierigkeiten sehbehinderter Menschen beim Einkaufen!
Die zentrale Veranstaltung für Rheinland-Pfalz führen Galeria Kaufhof und der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e. V. am 6. Juni in Mainz durch.
Die Kaufhof AG bietet seit einiger Zeit in ihren Filialen, nach vorheriger telefonischer Anmeldung, Einkaufsbegleitungen für blinde und sehbehinderte Menschen an.
Das Sozialministerium Rheinland-Pfalz und das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung bieten in ihren Zuständigkeitsbereichen blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, den sie betreffenden Schriftverkehr in einer für sie wahrnehmbaren Form zu erhalten.
Interessierte sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Blinden- und Sehbehindertenverein.
Aus diesem Anlass hatte der Spitzenverband der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe in Rheinland-Pfalz am Samstag, 8. September 2007, zu einem Festakt ins Blindenzentrum Mainz eingeladen. Über 60 Vertreter aus Politik, Gesellschaft sowie dem Selbsthilfebereich waren dieser Einladung gefolgt.
Rheinland-Pfalz hat bereits große Anstrengungen zur Schaffung einer gleichwertigen Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft unternommen; gleichwohl bleibt diese Aufgabe, unter Berücksichtigung der vielfältigen berechtigten Bedürfnisse behinderter Menschen, eine dauerhafte Herausforderung, der sich Politik und Gesellschaft stellen müssten. Hierbei ist der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz seit langem ein kompetenter und verlässlicher Partner, betonten Ministerpräsident Kurt Beck und Sozialministerin Malu Dreyer in ihren Grußworten.
In Anerkennung ihres, teilweise Jahrzehnte langen, ehrenamtlichen Engagements überreichte der Ministerpräsident den nachfolgend genannten Persönlichkeiten die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Verdienste: