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Hier finden Sie eine Sammlung ausgewählter Meldungen aus dem Verbandsleben.


02/2011:
Blinde und Sehbehinderte wählen am 27. März barrierefrei


Bei der Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag, am 27.03.2011, können blinde und sehbehinderte Wahlberechtigte ihre Stimme mittels Wahlschablone barrierefrei abgeben.

Interessierte können ihre Wahlschablone beim Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz anfordern.

Damit ein rechtzeitiger Versand gewährleistet ist, sollte der Wunsch nach einer Wahlschablone bis spätestens 20.03.2011 (Briefwähler entsprechend früher) bei unserer Beratungsstelle in Mainz eingegangen sein.

Weitere Informationen und Versand der Wahlschablonen:

Landesblinden- und Sehbehindertenverband
Rheinland-Pfalz e. V.
Hausadresse: Kaiserstraße 42, 55116 Mainz
Postanschrift: Postfach 30 45, 55020 Mainz
Telefon:  (06131) 6939736
Telefax:  (06131) 6939745
E-Mail: info@lbsv-rlp.de
Internet:  www.lbsv-rlp.de


09/2010:
Vorstand neugewählt

Einer der Tagesordnungspunkte beim Verbandstag des Landesblinden- und Sehbehindertenverbandes Rheinland-Pfalz, am 25.09.2010, in Mainz, war die Neuwahl des Verbandsvorstandes.

Ergebnis

Weitere Vorstandsmitglieder:


06/2010:
Die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe ehrt Kurt Beck

Während des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wurde der rheinland-pfälzische Ministerpräsident am 17.06.2010 mit der DBSV-Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Mit dieser Ehrung danken blinde und sehbehinderte Menschen Kurt Beck für sein langjähriges Engagement für mehr Barrierefreiheit in der Medienlandschaft.


15. Oktober 2009: Tag des Weißen Stockes

Zum Abschluss der diesjährigen Woche des Sehens

An diesem Tag werden von 10 bis 17 Uhr der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e.V. und der Blinden- und Sehbehindertenverein Rheinhessen e.V. mit einem Infostand in Mainz auf dem Gutenbergplatz (Theaterseite Richtung Quellekaufhaus) vertreten sein.

Motto der diesjährigen Veranstaltung ist „Die unsichtbaren Blinden“ und „Wenn die Augen schwächer werden helfen Betroffene mit Rat und Tat“.

Viele Menschen, die im Alter 60+ erblinden, ziehen sich völlig zurück. Sie nutzen weder die ihnen zustehenden Sozialleistungen und Rehabilitationsmöglichkeiten, noch die vielfältigen Angebote der Selbsthilfe.

Ziel der Veranstaltung ist es, Bevölkerung, Politik sowie Betroffene und Angehörige zu sensibilisieren, dass durch Mobilitätstraining (mit dem „Blindenstock“), das Erlernen der Punktschrift oder von "lebenspraktischen Fähigkeiten" die Betroffenen selbst wieder ein gewisses Maß an Selbstständigkeit erlangen und damit eine verbesserte Lebensqualität erreichen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Beratungsstellen der Kommunen sowie die sozialen Beratungs- und Koordinierungsstellen auf die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe und deren Hilfsangebote hinweisen!

An unserem Infostand wird ein Mobilitätstrainer einen Parcours errichten, so dass Besucher und Pressevertreter mit einer Simulationsbrille eigene Erfahrungen und Eindrücke mit dem "Weißen Stock" sammeln können.

Ab 14 Uhr zeigen fünf Blindenführhundhalter mit ihren Führhunden, zu welchen Leistungen diese Tiere in der Lage sind, um die Betroffenen sicher an das gewünschte Ziel zu bringen.

Zur Beratung im Bereich Sehhilfen wird ein Optiker und im Bereich Augenerkrankungen ein Augenarzt an der Veranstaltung teilnehmen.

Für weitere Informationen stehen den Besuchern auch ehrenamtliche Mitarbeiter der Blindenselbsthilfe zur Verfügung.


04.01.2009:
Sechs Richtige, damit die Hände lesen können!

Am 4. Januar 1809 wurde Louis Braille (Erfinder der Blindenschrift) geboren; sein Geburtstag jährt sich am 4. Januar 2009 zum 200. mal

Anlässlich dieses Jubiläums sendet das SWR3 Fernsehen am Montag, 05.01.2009, in der Landesschau Rheinland-Pfalz (zwischen 18:45 und 19:45 Uhr) einen Kurzfilm über die Bedeutung der Blindenschrift im Alltag.

Rund 28.000 Menschen verlieren in Deutschland jährlich ihr Augenlicht und damit die Fähigkeit zu schreiben und zu lesen. Doch sechs tastbare Punkte können weiterhelfen.

Der Franzose, Louis Braille (1809-1852), in Folge eines Unfalls selbst erblindet, entwickelte 1825 die inzwischen weltweit verbreitete Blindenschrift (auch Punktschrift oder Brailleschrift genannt). Diese basiert auf einem Sechs-Punkt-Code; ähnlich der Sechs auf einem Würfel. Mit den sechs erhabenen Punkten sind durch unterschiedliche Kombinationen 63 verschiedene Zeichen darstellbar.

In den Anfängen musste jeder Punkt einzeln mit einem Griffel in das Schreibpapier gestochen werden; und das auch noch spiegelverkehrt! Inzwischen gibt es jedoch Punktschriftschreibmaschinen, mit denen ein schnelleres Schreiben möglich ist. Ebenso sind Druckmaschinen zur Herstellung von Büchern in Blindenschrift verfügbar.

Auch im Multimedia-Zeitalter ist die Punktschrift für blinde Menschen das wichtigste Medium für Information und Bildung, für berufliche Qualifikation und für eine selbständige Lebensführung. Es wurde jedoch notwendig, die Zahl der darstellbaren Zeichen zu erhöhen. Die sogenannte Computerbrailleschrift wurde auf acht Punkte erweitert. Mit speziellen Ausgabegeräten (Braillezeilen) kann der Bildschirminhalt in Blindenschrift dargestellt werden.


15. Oktober: Tag des Weißen Stocks

Zum Abschluss der Woche des Sehens

Am 15.10.2008, von 10-18 Uhr, ist der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e.V. gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Rheinhessen e.V. mit einem Infostand in Mainz auf dem Gutenbergplatz (Theaterseite Richtung Quellekaufhaus) vertreten.

U. a. wird in dieser Zeit ein Mobilitätstrainer einen Parcours errichten, so dass Besucher und Medienvertreter mit einer Simulationsbrille ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit dem Weißen Stock (Blinden-Langstock) sammeln können.

Zur Beratung im Bereich Sehhilfen werden ein Optiker und für die Beratung im Bereich Augenerkrankungen ggf. ein Augenarzt an der Veranstaltung teilnehmen.

Für spezifische Informationen und Gespräche stehen den Besuchern ehrenamtliche Mitarbeiter der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe zur Verfügung.

Ab 11 Uhr findet eine Begehung der Fußgängerzone Mainz mit Vertretern des Bauamtes der Stadt Mainz, der Ortsbeiräte der Altstadt Mainz sowie der Selbsthilfe statt.

Ziel ist, Öffentlichkeit und Politik für bestehende Barrieren zu sensibilisieren.

Es soll auch aufgezeigt werden, dass das Mobilitätstraining mit dem „Blindenstock“ den Betroffenen wieder zu einem gewissen Maß an Selbständigkeit und damit zu einer gesteigerten Lebensqualität verhilft. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Städte und Kommunen den öffentlichen Verkehrsraum so gestalten, dass sich blinde und sehbehinderte Menschen gefahrlos und sicher orientieren und bewegen können; tastbare Bordsteinkanten oder sichere Baustellenabsperrungen sind hier nur einige Mindestanforderungen.

Die siebte bundesweite Woche des Sehens unter dem bekannten Motto

„Blindheit. Verstehen. Verhüten“

findet vom 9.-15. Oktober 2008 statt.

Die Partner der Aufklärungskampagne haben in diesem Jahr den Schwerpunkt

„Blinde und sehbehinderte Kinder“

gewählt.

Vorsorge rettet Augenlicht!

Vielen Kindern in Deutschland könnte eine Sehbehinderung oder gar Erblindung erspart bleiben, wenn bei ihnen frühzeitig eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung durchgeführt würde. Sehen ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dem die Augen und das Gehirn ständig große Leistungen vollbringen. Bis dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, bedarf es eines jahrelangen Lernprozesses. Entwicklungsstörungen und Erkrankungen, die in dieser sensiblen Phase den Lernprozess beeinträchtigen, gefährden das Sehvermögen des Kindes grundlegend. Die Krankheiten, die dem Sehen lernen im Wege stehen können, sind vielfältig und bedürfen der Diagnose und Behandlung durch einen Augenarzt.

Blindes Kind – dunkle Zukunft?

Mit diesen und vielen anderen Fragen sehen sich Eltern und Angehörige von Kindern mit Sehstörungen konfrontiert.


05.06.2008:
Ich sehe so wie Du nicht siehst

Einkaufen mit einer Sehbehinderung

Motto des diesjährigen bundesweiten Sehbehindertentages, am 06.06.2008!

Dies sind die größten Schwierigkeiten sehbehinderter Menschen beim Einkaufen!

Was schätzen sehbehinderte Menschen beim Einkaufen?

Die zentrale Veranstaltung für Rheinland-Pfalz führen Galeria Kaufhof und der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e. V. am 6. Juni in Mainz durch.

Die Kaufhof AG bietet seit einiger Zeit in ihren Filialen, nach vorheriger telefonischer Anmeldung, Einkaufsbegleitungen für blinde und sehbehinderte Menschen an.


03/2008:
Schriftverkehr für Blinde und Sehbehinderte zugänglich

Das Sozialministerium Rheinland-Pfalz und das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung bieten in ihren Zuständigkeitsbereichen blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, den sie betreffenden Schriftverkehr in einer für sie wahrnehmbaren Form zu erhalten.

Interessierte sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Blinden- und Sehbehindertenverein.


09/2007:
60 Jahre Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz e.V.

Aus diesem Anlass hatte der Spitzenverband der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe in Rheinland-Pfalz am Samstag, 8. September 2007, zu einem Festakt ins Blindenzentrum Mainz eingeladen. Über 60 Vertreter aus Politik, Gesellschaft sowie dem Selbsthilfebereich waren dieser Einladung gefolgt.

Rheinland-Pfalz hat bereits große Anstrengungen zur Schaffung einer gleichwertigen Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft unternommen; gleichwohl bleibt diese Aufgabe, unter Berücksichtigung der vielfältigen berechtigten Bedürfnisse behinderter Menschen, eine dauerhafte Herausforderung, der sich Politik und Gesellschaft stellen müssten. Hierbei ist der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Rheinland-Pfalz seit langem ein kompetenter und verlässlicher Partner, betonten Ministerpräsident Kurt Beck und Sozialministerin Malu Dreyer in ihren Grußworten.

In Anerkennung ihres, teilweise Jahrzehnte langen, ehrenamtlichen Engagements überreichte der Ministerpräsident den nachfolgend genannten Persönlichkeiten die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Verdienste:


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